Ein Wickelkleid ist ein sehr elegantes, aber gleichzeitig auch schlichtes Kleid, das wirklich zu jeder Gelegenheit optimal passt. Dafür sorgen nicht nur die leichten Stoffe, die sich spielend an den Körper der Trägerin schmiegen, sondern auch die Musterungen und die dadurch entstehende Vielfalt machen Wickelkleider so vielfältig einsetzbar.

Das Wickelkleid wurde erstmals in den 1960er Jahren entworfen. Die Designerin Diane von Fürstenberg wollte für einige Kleider nähen, die zwar schlicht sind, aber auch nach etwas aussehen. Gleichzeitig sollten sie angenehm zu tragen und pflegeleicht sein. Sie suchte also nach alltagstauglicher Kleidung für berufstätige Frauen.

Bald wurde das Wickelkleid zu einem Kassenschlager und es wurden immer mehr traumhaft schöne Wickelkleider entworfen. Nun konzentrierte man sich auf Abwechslung. Diese wurde durch den Einsatz verschiedener Stoffe, Farben und Muster erreicht. Denn der Schnitt eines Wickelkleides lässt nicht viel Abwechslung zu.

Wickelkleider sind vorn nicht geschlossen. Man schlüpft in sie wie in einen Mantel. Dann wird eine Seite über die andere geschlagen und ein Gürtel oder ein Stoffband wird um die Taille geschlungen und zur Schleife gebunden. Fertig ist der alltagstaugliche Dress.

Auch wenn das Wickelkleid zwischenzeitlich etwas in Vergessenheit geraten ist, so werden heute doch wieder sehr gern traumhaft schöne Wickelkleider von vielen Frauen getragen.